Häufige Fragen: (Interview in: Ausgabe Juni 2017, Leer aktuell)

 

Frage: Für wen ist die atemzentrierte Körperarbeit geeignet?

 

Antwort: Im Prinzip für jeden. Insbesondere für Menschen, die ihr Körpergefühl verbessern und Stress entgegenwirken wollen. Natürlich werden mit dieser Arbeit besonders auch Menschen, die unter Kurzatmigkeit oder anderen Atemproblemen leiden, spezielle Angebote gemacht, aber da es ja eine Arbeit am eigenen (Atem-)Rhythmus ist, geht es viel darum, in den Übungen das richtige Maß zu finden und insofern zu mehr Ausgleich, Stimmigkeit und Einklang zu kommen.

 

Frage: Man hört immer wieder, viele Menschen atmen falsch. Stimmt das?

 

Antwort: So würde ich das nicht bezeichnen. Der Atem stellt sich auf die Bedingungen ein, die in der Ganzheit des Körpers gegeben sind, und das kann so erstmal nicht falsch sein. Wichtig ist, günstige Bedingungen für den Atem zu schaffen, damit er seine Kraft besser entfalten kann.

 

Frage: Was ist besser: Bauchatmung oder Brustatmung?

 

 

Antwort: Bauchatmung und Brustatmung hängen zusammen. Das Zwerchfell, das sich mit der Einatmung in den Bauchraum bewegt, löst durch seine Anbindung an den Brustkorb ein Anheben der Rippen und einen Unterdruck in der Lunge aus, so dass sich die Lunge dann weiten und mit Sauerstoff füllen kann. Wir brauchen idealerweise den ganzen Vorgang. Dennoch ist es oft so, dass – aufgrund bestimmter körperlicher Verhältnisse oder Belastungen – mal mehr das eine oder andere überwiegt. 

 

Weitere Infos:

siehe:

 

www.bvatem.de

www.erfahrbarer-atem.de