Meine Lehrweise

Meine Lehrweise:

 

In der von mir angebotenen Arbeit geht es um das Erfahren bzw. Wiederfinden des natürlichen individuellen Atemrhythmus sowie darum, diesen zu kräftigen und zu stärken. Bei regelmäßiger Übung kann der Atem zunehmend als natürliche individuelle Ressource erfahren werden und auf vielfältige Weise Unterstützung im Alltag geben.

 

Viele Menschen können aufgrund versch. Ursachen - wie z. B. Stress - ihren Atem (insb. ihren Bauchatem, die Bewegung ihres Zwerchfells) nicht oder nicht gut spüren. Idealerweise ist der Atem (bzw. die Atembewegung, das Atemgeschehen) jedoch in allen Bereichen des Körpers erfahrbar.

 

Gezielte Körper- und Wahrnehmungsübungen sowie Anregungs- und Sammlungsübungen für den Atem helfen dabei, den Atem  erfahrbar zu machen. Dies wird weder durch Kontrolle noch willentlichem Holen des Atems herbeigeführt, sondern dadurch, dass zunächst daran gearbeitet wird, mittels Übungen die Körperräume durchlässiger für die Atembewegung bzw. -schwingung zu machen, damit der Atem günstige Bedingungen vorfindet und sich entfalten kann. Außerdem durch ein bewusstes nicht-bewertendes Wahrnehmen des Atems.

Später geht es in der Übungsarbeit um die Bewegung aus dem Atem heraus.

 

Atem-Übungen finden z. T. Im Sitzen, im Liegen und im Stehen statt und folgende Themen werden dabei behandelt:

Atem und Bewegung, Atem und Intuition, Körperspannung/Tonus, Stimme/Stimmung, Wahrnehmung und Bewusstsein, Haltung, Koordination und Gleichgewicht, Erfahrung der verschiedenen Atemräume, Wohlbefinden, Körperwahrnehmung im Kontakt.

 

Grundsätzlich kann das Potential, das der Atem für das persönliche Wachstum, das Wohlbefinden und die Gesundheit darstellt, insbesondere durch zunehmend differenzierte Körperwahrnehmung sukzessive aufgebaut und gefördert werden. Letztlich wichtig ist jedoch eine gewisse Übung und dass man Konsequenzen aus den Erfahrungen, die man mit dem Atem im Alltag macht, zieht; d. h. dass das sich ungünstig auf den Atem auswirkende Verhalten zunehmend vermieden wird.

Wandlungsprozesse geschehen in dieser ganzheitlichen Arbeit also nur unter Mitwirkung der/s Übenden.

 

Atem-Behandlungen finden im bekleideten Zustand im Liegen statt. Die Förderung und Stärkung des Atems geschieht hier durch manuelle Berührungen, Griffe und Bewegungen, die sich im Verlauf der Behandlung in einer Art "Atemgespräch" ergeben bzw. entwickeln.

 

Basis meiner Arbeit ist die Lehrweise nach Prof. Ilse Middendorf, die ich in den Neunziger Jahren noch bei ihr selbst in Berlin kennengelernt habe und nach der ich mich bei Gabriele Pieper und Dr. Jörg Pieper (Bonn) habe ausbilden lassen.

 

Weitere Atemerfahrungen in der Arbeit nach Schlaffhorst-Andersen, Frieda Goralewski, der Bioenergetik, dem Yoga sowie rhythmischer Bewegungsarbeit haben mich auch geprägt und fließen zum Teil ein.

 

Atemzentrierte Körperarbeit ist kein Ersatz für ärztliche Maßnahmen, sie bietet jedoch – auch bei diversen Störungen und Krankheiten - ein Instrumentarium, das man nach und nach erlernen und mit dem man sich auch im Alltag selbst unterstützen und etwas für sich tun kann.

 

 

Weiterführende Informationen u.a. hier:

 

www.bvatem.de (ATEM- Der Berufsverband e. V., Berlin))

 

www.atemwerkstatt-bonn.de 

 

www.erfahrbarer-atem.de

 

www.goralewskigesellschaft.de

 

www.cjd-schlaffhorst-andersen.de

 

www.niba-ev.de

 

www.yoga-vidya.de